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Mainz Artikel
Mainz, gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Mainz ist Sitz einer Universität, eines Bistums sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Die größten Nachbarstädte sind Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt am Main.
Mainz bildet eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz.
Die Einwohnerzahl der Stadt Mainz überschritt in dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.
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Mainz liegt am linken Ufer des Rheins, der die östliche Stadtgrenze bildet. In dem Süden und Westen wird die Stadt vom Rande der rheinhessischen Hochfläche begrenzt und in dem Norden dehnt sich ein vom Rhein zurückgewichenes Ufervorland aus.
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Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mainz, sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Norden genannt:
Rechtsrheinisch (Hessen): Landeshauptstadt Wiesbaden (kreisfreie Stadt, einschließlich der ehemals Mainzer Stadtteile Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim und Mainz-Amöneburg) und Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau)
Linksrheinisch die zu dem Landkreis Mainz-Bingen gehörigen Gemeinden: Bodenheim, Gau-Bischofsheim und Harxheim (Verbandsgemeinde Bodenheim), Mommenheim (Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim), Zornheim, Nieder-Olm, Ober-Olm, Klein-Winternheim und Essenheim (alle Verbandsgemeinde Nieder-Olm), Wackernheim und Heidesheim am Rhein (Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein) und Budenheim (verbandsfreie Gemeinde)
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher... |
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Das Stadtgebiet von Mainz ist entsprechend der Hauptsatzung der Stadt Mainz in 15 Ortsbezirke aufgeteilt. Jeder Ortsbezirk hat einen aus jeweils 13 direkt gewählten Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen ebenfalls direkt gewählten Ortsvorsteher, der Vorsitzender des Ortsbeirats ist. Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Ortsbezirk berühren, zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Mainz. Die Ortsbezirke sind zu dem Teil in Stadtteile untergliedert. Diese Einteilung dient jedoch lediglich statistischen Zwecken.
Die Ortsbezirke der Stadt Mainz:
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Mainz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Der Ursprung der Stadt geht zurück auf die Gründung eines Stützpunktes durch die Römer bei einer Kelten-Siedlung. Der römische Name für Mainz Moguntiacum leitet sich von der keltischen Gottheit "Mogo" her. In dem Laufe der Geschichte veränderte sich der Name der Stadt mehrmals: 9. Jahrhundert Maginza, 12. Jahrhundert Megunze, dann Megenze und ab 1320 Meintz beziehungsweise Mentz oder Mainz. Der heute amtliche Name war ab dem 16. Jh. vorherrschend und ist seit dem 18. Jahrhundert allein in dem Gebrauch.
Von Mainz aus wurden die Germanen und Slawen christianisiert. Der Erzbischof von Mainz gehörte zu den sieben Kurfürsten, die den deutschen Kaiser wählten und war Erzkanzler des heiligen Römischen Reiches. Neben Rom ist Mainz die einzige Diözese die den Titel heiliger Stuhl (sancta sedes) führt. Bis zur Säkularisation war Mainz Erzbistum, der Mainzer Bischof war Erzkanzeler des Heiligen Römischen Reichesund verstand sich als Stellvertreter des Papstes nördlich der Alpen.
Im August 1235 fand in Mainz der Reichstag unter Kaiser Friedrich II. statt. Er verkündete den Mainzer Landfrieden, das erste Gesetz in deutscher Sprache, mit dem die Fehde eingeschränkt und eine organisierte Gerichtsbarkeit - das Königliche Hofgericht - institutionalisiert wurde.
Während des ersten Koalitionskrieges war die Stadt 1793 für wenige Monate das Zentrum der so genannten Mainzer Republik, dem ersten demokratischen Staatswesen auf deutschem Boden, und Sitz des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents. In napoleonischer Zeit gehörte Mainz zu Frankreich und war Hauptstadt des französischen Départements du Mont-Tonnerre (Donnersberg). Nach dem Abzug der französischen Truppen kam Mainz in dem Jahre 1816 - mit dem umliegenden Gebiet als die "Provinz Rheinhessen" - zu dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt, blieb aber Festung des deutschen Bundes mit einer Garnison aus preußischen und österreichischen Truppen.
Die Universität wurde in dem Jahr 1477 gegründet und Ende des 18. Jahrhundert geschlossen. Die jetzige Mainzer Universität ist eine Neugründung aus der Nachkriegszeit.
Im Zuge der Grenzziehung zwischen der amerikanischen und französischen Besatzungsmacht nachdem Zweiten Weltkrieg wurde 1945 der Rhein als Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen festgelegt. Hierbei wurden die Mainzer Stadtteile Kastel, Amöneburg und Kostheim der späteren hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zugeordnet. Die ebenfalls rechtsrheinischen Stadtteile Gustavsburg, Ginsheim und Bischofsheim wurden wieder selbständige Gemeinden. Mainz wurde Hauptstadt des neu geschaffenen Bundeslandes Rheinland-Pfalz.
Buch-Tipp: Der kreative Zufall. Wie das Neue in die Welt kommt Wie Zufall und Chaos komplexe Entwicklungen beeinflussen Der Zufall spielt nicht ca. in dem Bereich der Astronomie und vor allem in subatomaren Größenordnungen eine nicht zu überschätzende Rolle, sondern auch in der Biologie sowie in der Computertechnik, in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.
Der Autor beleuchtet die Bedeutung des Zufalls und die... |
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Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Mainz eingegliedert wurden.
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha
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| 13. Jh.
| Selenhofen (heute nicht mehr abgrenzbar)
| ?
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| 23.05.1805 | Zahlbach | ?
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| 01.04.1907 | Mombach | 608
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| 01.04.1908 | Kastel und Amöneburg ¹
| 1.332
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| 01.01.1913 | Kostheim ¹ | 953
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| 01.01.1930 | Bretzenheim | 1.343
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| 01.01.1930 | Weisenau | 390
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| 01.01.1930 | Bischofsheim ² | 930
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| 01.01.1930 | Ginsheim-Gustavsburg ²
| 1.477
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| 01.04.1938 | Gonsenheim | 1.058
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| 08.06.1969
| Drais, Ebersheim, Finthen, Hechtsheim, Laubenheim, Marienborn
| ?
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¹ seit September 1945 unter treuhänderischer Verwaltung der Stadt Wiesbaden
² seit September 1945 eigenständige Gemeinden in dem Kreis Groß-Gerau
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Es liegen Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst zugrunde.
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Um 343 ist das Bistum Mainz erstmals sicher erwähnt. Quellen, die das Bistum bis in das 1. Jh. datieren sind nicht als gesichert anzusehen. Um 780/782 wurde Mainz zu dem Erzbistum erhoben. Erster Erzbischof von Mainz wurde Lullus, der bereits in dem Jahre 754 Nachfolger von Bonifatius (der als Missionsbischof ca. den persönlichen Titel Erzbischof führte) geworden war. Das Bistum wurde später eines der führenden geistlichen und zugleich weltlichen Territorien des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Der Erzbischof war gleichzeitig einer der 7 Kurfürsten, die den deutschen König wählten. Die Reformation konnte in dem katholischen Kurfürstentum daher kaum Fuß fassen. 1797 zerbrach das Erzbistum durch die Wirren der französischen Revolution, so dass es 1803 aufgelöst wurde. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 kam das Territorium überwiegend zu Frankreich, ab 1816 dann zu dem Großherzogtum Hessen (daher die Nennung Rheinhessen). 1821 wurde Mainz erneut Bischofssitz eines neu zugeschnittenen Bistums für das Großherzogtum Hessen-Darmstadt, das der Kirchenprovinz Freiburg unterstellt wurde. Die katholischen Gemeinden der Stadt gehören daher heute zu dem Dekanat Mainz innerhalb der Diözese Mainz.
Seit 1715 gab es in Mainz eine kleine lutherische Garnisonsgemeinde. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden vermehrt die inzwischen in die Stadt zugezogenen Protestanten geduldet, eigene Kirchen erhielten sie jedoch zunächst nicht. 1802 wurde die erste evangelische Kirchengemeinde als "unierte" gegründet, das heißt sie hatte sowohl lutherische als auch reformierte Gemeindeglieder. Sie galt als Vorbild für die 1822 durchgeführte Union beider Konfessionen in Rheinhessen. 1832 wurde Rheinhessen auch kirchlich Bestandteil der evangelischen Kirche in dem Großherzogtum Hessen, wo Rheinhessen eine eigene Superintendentur bildete. Nach vorübergehender Verlegung des Sitzes der Superintendentur nach Darmstadt 1882 wurde Mainz 1925 erneut Sitz. 1934 wurde aus der Superintendentur die Propstei Rheinhessen, in der nunmehr mit Nassau vereinigten Kirche. Die Kirchengemeinden der Stadt gehören seither - sofern sie nicht einer Freikirche angehören - zu dem Dekanat Mainz (Propstei Rheinhessen) der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Auch die Neuapostolische Kirche ist in Mainz mit mehreren Gemeinden vertreten.
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
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Der Erzbischof von Mainz war in früheren Jahrhunderten auch Oberhaupt der Stadt. Doch gab es auch einen Rat der Stadt, der kleinfügige Rechte hatte, beispielsweise Ernennung des Schultheißen. Stets wieder versuchte die Stadt, sich vom Erzbischof zu lösen, was jedoch ca. teilweise für mehr oder weniger kurze Zeit gelang. 1160 erschlugen die Bürger den Erzbischof Arnold von Selenhofen, wofür sie von Kaiser Friedrich I. Barbarossa mit dem Verlust ihrer Mauer und ihrer Freiheiten bestraft wurden. Ab 1462 war die Stadt endgültig unter der Obrigkeit des Erzbischofs. Dieser setzte einen Hauptmann, später Amtmann beziehungsweise "Vicedom", als Vertreter des Erzbischofs ein. Während der Schwedenzeit (Dreißigjähriger Krieg) stand an der Spitze der Stadt ein Schultheiß. Nach der französischen Besitzergreifung 1798 wurde in Mainz die Munizipalverfassung mit einem Maire an der Spitze eingeführt. In hessischer Zeit ab 1816 wurde Mainz Hauptstadt der Provinz Rheinhessen und Sitz eines Kreises (bis 1835, später entstand dann ein Kreis Oppenheim und schließlich wieder ein neuer Landkreis Mainz). Die Stadt blieb bei ihrer Bürgermeisterverfassung. An der Spitze stand somit ein Oberbürgermeister. Die Stadtverfassung innerhalb Hessens wurde mehrmals verändert und 1935 wurde die deutsche Gemeindeordnung eingeführt. 1938 schied die Stadt aus dem Landkreis Mainz aus und wurde eine kreisfreie Stadt.
siehe auch: Liste der Oberbürgermeister von Mainz
Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . .
Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen.
Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit... |
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Bei den Stadtratswahlen vom 13.06 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
- CDU 38,0 Prozent (-3,9) - 23 Mandate (-3)
- SPD 28,8 Prozent (-5,6) - 17 Mandate (-5)
- Bündnis 90/Die Grünen 14,3 Prozent (+5,1) - 9 Sitze (+3)
- FDP 7,5 Prozent (+2,0) - 5 Sitze (+1)
- REP 7,3 Prozent (+3,5) - 4 Sitze (+2)
- ÖDP 4,1 Prozent (+1,9) - 2 Sitze (+2)
Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Rom Gut aber nicht perfekt Der Führer durfte mich in Rom begleiten und den Weg weisen (oder auch nicht). Letzteres ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Werk, ich finde den Stadtplan sehr unpraktisch und unübersichtlich. Die Gebiete sind willkürlich und unübersichtlich auf einzelne oder mehrere Seiten verteilt, die Logik der Anordnung hat sich... |
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Das Wappen der Stadt Mainz zeigt zwei durch ein silbernes Kreuz verbundene, schräg gestellte, sechsspeichige silberne Räder auf rotem Untergrund. Die Stadtfarben sind Rot-Weiß.
Das Mainzer Rad als Wappensymbol taucht erstmals in dem späten 14. Jahrhundert auf, nach dem zuvor der Heilige Martin als Schutzpatron der Stadt auf den Siegeln abgebildet war. Die Herkunft des Rades ist mit dem Wappen des Kurfürstentums Mainz zu erklären, das ebenfalls das Rad in dem Wappen führte und das über die Stadt herrschte.
Zur Abgrenzung zu dem Staatswappen wurde in dem 16. Jahrhundert das Rad schräg gestellt. Zwischen 1811 und 1915 trug das Wappen noch ein besonderes Schildhaupt.
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Rom. Besser als jeder Reiseführer Das Buch war für mich eine Offenbarung. Als Italienischdozentin und Romliebhaberin habe ich es verschlungen. Obwohl ich schon viel über Rom gelesen habe und ein Jahr lang selbst das Glück hatte, die Stadt und ihre Einwohner vor Ort in ihrem Alltag auf mich wirken zu lassen, gab mir das Buch noch zahlreiche, gut recherchierte... |
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Mainz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
- Watford , Grafschaft Hertfordshire (Großbritannien), seit 1956
- Dijon (Frankreich), seit 1957
- Longchamp (Frankreich), seit 1966 mit dem heutigen Mainzer Stadtteil Laubenheim
- Zagreb (Kroatien), seit 1967
- Rodeneck (Italien), seit 1977 mit Mainz-Finthen
- Valencia (Spanien), seit 1978
- Haifa (Israel), seit 1981
- Erfurt (Thüringen), seit 1988
- Louisville, Bundesstaat Kentucky (Vereinigte Staaten Amerika) seit 1994
Eine Städtefreundschaft besteht seit 1984 mit der Stadt Baku in Aserbaidschan.
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Wirtschaft und Infrastruktur | |
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Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn 60 Dreieck Nahetal-Darmstadt und von dieser abzweigend in Richtung Norden nach Wiesbaden die A 643. Richtung Süden führt die A 63 nach Alzey. Ferner führen die Bundesstraßen 9 und 40 durch das Stadtgebiet. Außerdem verfügt Mainz in dem Stadtteil Finthen über einen ganzjährig geöffneten Verkehrslandeplatz mit 1000 m Asphaltbahn.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der MVG (Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH — Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Mainz AG) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Ferner ist die Stadt an das S-Bahn-Netz Rhein-Main angeschlossen. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) zu benutzen.
Der Mainzer Hafen hat eine Fläche von 30 ha, einen Umschlag von 1,3 Mio t und wird jährlich von 2.200 Schiffen angefahren (2003).
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Die Stadt Mainz ist Sitz des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), des Landesfunkhauses Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks (SWR) sowie des Studios Rhein-Main der privaten Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co KG RPR.
Als Tageszeitung erscheinen die "Allgemeine Zeitung" sowie die "Mainzer Rhein-Zeitung".
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- Die Universität Mainz wurde 1477 gegründet, in dem Jahre 1823 wurde der Lehrbetrieb eingestellt.
- Die nun Johannes Gutenberg-Universität Mainz genannte Universität nahm am 15. Mai 1946 den Lehrbetrieb wieder auf. Sie ist heute die größte Universität des Landes Rheinland-Pfalz. Für Medizin ist die Medizinische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität die einzige Studienmöglichkeit in Rheinland-Pfalz
- Fachhochschule Mainz , gegründet 1971 als Teil der Fachhochschule Rheinland-Pfalz mit mehreren Standorten. Vorgängereinrichtungen waren unter anderem Bildungseinrichtungen für Bauingenieure, Kunsthandwerker und Künstler. 1996 wurde sie als eigenständige Fachhochschule mit drei Fachbereichen neu gegründet (Architektur, Bauingenieurwesen, Geoinformatik und Vermessung; Gestaltung; Wirtschaftswissenschaften).
- Katholische Fachhochschule für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Praktische Theologie Mainz; gegründet 1971 von den Bistümern Mainz, Fulda, Speyer und Trier sowie vom Erzbistum Köln.
- Max-Planck-Institut für Chemie (Otto-Hahn-Institut)
- Max-Planck-Institut für Polymerforschung
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
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- Bläser-Ensemble Mainz - Das Ensemble wurde 1967 von Klaus Rainer Schöll gegründet und widmet sich der Musik von Gabrieli bis zur Moderne.
- Mainzer Domchor
- Domkantorei St. Martin
- Mainzer Kammerorchester - Mainzer Kammerorchester eV Friedr.-Naumann-Str. 9, 55131 Mainz T: (06131)839198, Tfax: (06131) 834128 http://www.mainzer-kammerorchester ...
- Bachchor Mainz
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